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Über Uns

Die Bürgerspitalstiftung Straubing ist eine örtliche rechtsfähige Stiftung des öffentlichen Rechts. Sie wird von der Stadt Straubing verwaltet, ist jedoch eine eigene Rechtsperson.
Als älteste Stiftung Straubings und sicherlich auch eine der ältesten Stiftungen Bayerns gehen die Ursprünge der Bürgerspitalstiftung bis ins 13. Jahrhundert zurück. Als Stifter gilt der Wittelsbacher Herzog Ludwig der Kehlheimer.

Ursprünglich gab es damals zwei Spitäler:
Im „Heilig-Geist-Spital“, dem ältesten der beiden, wurden außerhalb der Stadtmauern Menschen mit ansteckenden Krankheiten untergebracht. Dieses befand sich ungefähr am heutigen Standort der Jakob-Sandtner-Realschule und wurde vor dem Anmarsch der Schweden 1633 zerstört. Nach dessen Wiederaufbau und der erneuten Zerstörung übertrug man dessen Stiftungen auf das Dreifaltigkeitsspital.

Das „Spital zur Heiligen Dreifaltigkeit“, innerhalb der Stadtmauern und heutiges Bürgerheim, diente damals als Versorgungsanstalt für verarmte Bürger. Das Stiftungsvermögen wurde zu dieser Zeit mit den Pfründen (Schenkungen, Zahlungen für Verköstigung und Unterhalt) eingebracht (Pfründner = Heiminsasse). Die Stiftung wurde nach und nach von einer großen Zahl von Stiftern mit reichem Grundbesitz ausgestattet und erlebte im Laufe der Jahrhunderte eine wechselhafte Geschichte.

Die St.-Nikola-Stiftung wurde vermutlich um 1320 bis 1350 gegründet und diente ebenfalls der Betreuung von Bürgern mit ansteckenden Krankheiten. Beide Stiftungen wurden 1962 aufgrund ihrer überschneidenden Aufgaben zur Bürgerspitalstiftung Straubing vereinigt.

Die heutige Bürgerspitalstiftung Straubing wird verwaltet durch die Stadt Straubing und umfasst mehrere Betriebszweige mit rund 290 Mitarbeitern:

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